Siem Reap – Teil 1

Von Bangkok nach Siem Reap sind es knapp 7 Stunden Fahrt. Es ist aber nicht nur die Fahrt alleine die man vor sich hat sondern man hat auch noch die Grenzüberschreitung in Aranyaprathet, was als eines der chaotischsten Grenzübergängen gilt. Es war aber schlussendlich eigentlich absolut in Ordnung da wir ca. um 11 da waren und das ist bevor der „Hauptverkehr“ dort los geht. Generell gibt es nichts spannedes über den Grenzübergang zu erzählen er war eher unspektakulär. Man reist aus Thailand aus bekommt einen Stempel und reist in Kambodscha ein und bekommt einen Stempel. Nahe der Grenze sind wir dann auch Mittag essen gefahren und anschließend nach weiterer Fahrt sind wir endlich in Siem Reap angekommen. Hier waren wir im Apsara Dream Hotel und hatten 2er Zimmer, die zufällig zugeteilt wurden. Ich habe ein Zimmer zusammen mit Moire, einer Holländerin.

Da wir uns für die Quad-Tour angemeldet hatten, hatten wir eine knappe halbe Stunde um uns umzuziehen und wurden dann von TukTuks (eine Art Motorrad-Taxi) abgeholt und rüber gefahren zu den Hallen.

Interessanterweise haben wir alle Plastiktüten um die Füße gebunden bekommen was wir alle anfangs nicht verstanden haben. Nur bei einer haben Sie das nicht gemacht weil sie meinten sie bräuchte das nicht. Im Nachhinein hätte auch sie es gebraucht, das war wirklich mehr als unlogisch.

Wir hatten Glück und haben Tüten bekommen.

Anschließend haben wir eine kurze Einführung bekommen wie man Quad fährt und dann ging es auch schon los. Warum auch immer hab ich das erste Quad bekommen und bin direkt in dem ersten tiefen Matsch stecken geblieben. Dazu muss man wissen September gilt noch als Monsun Monat also gibt es zwischendurch immer mal wieder Schauer. Es hatte auch heute vorher geregnet und daher war die Bahn teilweise sehr matschig. Es mussten gleich 2 von unseren Guides auf der Tour mich rausschieben weil Vollgas geben nicht reichte. Ebenso ein kurzes Stück später wäre ich beinah im Wasser gelandet, weil ich in dem Matsch wirklich weggerutscht bin. Nach diesen Hindernissen fing aber eine echt coole Fahrt an und unsere Füße speziell waren nachher voll mit Matsch, dafür waren also die Tüten gewesen..

Als wir die Quad-Halle erreicht haben war es schon wieder dunkel und wir wurden zurück gebracht zu unserem Hotel. Dort trafen wir auf unsere Gruppe und sind zusammen essen gegangen.

Siem Reap hat aber auch ein reges Nachtleben zu bieten, wir haben noch einen kurzen Abstecher gemacht in die Bar-Strasse und uns die Nachtmärkte angesehen, die im Grunde wie eine Art Basar sind für alle möglichen Souvenirs die man sich vorstellen kann. Hier sind wir in etwas sehr interessantes reingeraten. Wir waren bis in die hintereste Ecke eines Nachtmarktes durch gekommen, wo wir laute westliche Musik hören konnten. Dort war ein Bereich aufgebaut, wo ganz viele rote Massage-Sessel in einer Reihe standen und dazu auch die entsprechenden Arbeiterinnen, was an sich hier kein seltener Anblick ist, aber dahinter war eine große einfache Bühne mit viel Lametta. Wo eine Dame im langen Abendkleid stand und die Lippen bewegte so als würde sie das Lied selber singen. Als wir uns das einen Moment angesehen haben und das Lied vorbei war, kam tatsächlich eine neue Sängerin um die Ecke und danach noch eine und danach noch eine. Wir und die Arbeiterinnen waren die einzigen Zuschauer und trotzdem haben die alles gegeben und je nach Lied sogar wild getanzt! Das irgendwas an den Damen komisch ist, ist uns erst aufgefallen als sie nachher eine Art „Kampf“ hatten und sich die Haare runtergezogen haben, die Perücken waren. Wir waren also in einer Drag-Show gelandet ohne es auch zu wissen und wir waren auch noch die einzigen Zuschauer!

Nachdem wir uns das angesehen hatten sind wir dann aber schnell heim, denn am nächsten Tag war die Abfahrt für 4:30 angesetzt (!) um den Sonnenaufgang bei dem berühmten Monument Angkor Wat zu sehen.

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