Koh Rong

Passend nach diesem dunklen Tag in Phnom Penh ging es um 7 Uhr früh los nach Koh Rong. Eine Insel die im Süden des Landes liegt. Allerdings zeigte uns das Wetter auch hier das Regenzeit ist, und wir hatten heftige Regenfälle die teilweise den Verkehr lahmlegten. Eigentlich sollten wir um 2 Uhr das Schiff zur Insel nehmen, aber durch den schlimmen Regen dem vielen Verkehr und darauf folgend auch Unfällen waren wir gegen 4 Uhr da. Wir schleppten also unser Gepäck im stürmenden Regen über die Stege zu unserem Schiff das tatsächlich trotz Passagiere an Board auf uns gewartet hatte. Was gibt es ebenfalls häufig bei starken Regen? Richtig: Wind. Die Wellen waren dadurch stärker und natürlich das Geschaukel umso doller dadurch. Einigen ist schlecht geworden, mir zum Glück nicht, was aber auch viel daran lag dass ich mich die ganze Zeit mit einer Mexikanerin aus unserer Truppe unterhalten habe, während alle anderen eher am vor sich hin leiden waren oder versuchten durch Schlaf dem ganzen zu entkommen.

Glücklicherweise hatte ich mir vorher die Zeit noch genommen und über meinen Rucksack das Regencape gespannt, denn auf dem Boot waren doch einige Taschen nass geworden. Viel schlimmer noch von einer Mitreisenden ist die Tasche sogar kurz ins Wasser gefallen.

Nach etwas mehr als 2 Stunden kamen wir endlich an in Koh Rong und legten direkt bei unserem Hotel an. Trotz Regen und Dämmerung war Koh Rong von Anfang an verzaubernd. Wir haben in einem gemütlichen Hostel übernachtet mit einzelnen Bungalows. Direkt gegenüber von uns war eine kleine Privat Insel die auch ganz toll aussah, als wir spaßeshalber mal die Preise geprüft haben sind wir beinah hinten rüber gefallen da dort eine Nacht 950 EUR kostet während eine Nacht bei unserem Hostel 19 EUR kostet… verrückte Welt.

Auf der Insel wurden wir direkt von den Besitzern des „Resorts“ begrüßt (einem holländischem Ehepaar) die uns willkommen hießen mit einem selbst gemachten Drink, der starke Ähnlichkeit mit Baileys hatte. Auf dem Weg zu unseren gemütlichen Bungalows hatte ich tatsächlich das Glück meinen FlipFlop im Sand zu verlieren als ich kurzzeitig bis zur Wade mit einem Fuß eingesunken bin. Nach etwas suchen hatte ich ihn aber zum Glück wieder. Spätestens danach war ich vollständig durchnässt.

Der nächste morgen startete zwar mit Niesel-Regen aber im Laufe des Tages kam endlich die Sonne mal durch und wir konnten im schönen Ozean schwimmen gehen und etwas in der Sonne faullenzen, denn hier hatten wir kein Programm was auch einfach schön war, denn so schön diese Reise auch ist, sie ist schon auch sehr anstrengend.

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