Siem Reap – Teil 2

Siem Reap ist vor allem durch eine der berühmtesten Tempelanlagen bekannt: Angkor Wat. Natürlich startete unsere Tour um 04:30 morgens damit wir es direkt im besten Licht erleben. Leider ist es dann doch erst 04:50 geworden, weil wir versucht haben einen unserer Tour zu wecken der aber unbeirrbar weitergeschlafen hat.

Zuerst muss die Karte gekauft werden, und dafür ist es tatsächlich notwendig ein Foto machen zu lassen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass dieses Foto um 5 Uhr morgens nicht besonders schön wird.

Als wir endlich angekommen sind, fing es gerade an zu dämmern. Um zu Angkor Wat zu kommen muss man erstmal über eine längere Brücke gehen. Von der Uferseite wo man startet ist allerdings direkt schon der Blick auf die Türme frei und es war wunderschön im Licht der Dämmerung.

Um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen sind wir dann schnell über die Brücke und durch das erste Tor. Von außen erinnert es entfernt an eine Art Festung da es komplett ummauert ist. Sobald man durch eins der Tore tritt hat man ewig weite Grünflächen. Wir bahnten unseren Weg also durchs Grüne um endlich das berühmte Hauptgebäude von nahem zu sehen, hinter dem langsam aber sicher die Sonne aufging. Es war ein wunderschöner Anblick!

Trotz der frühen Stunde war da schon einiges los, aber was man wissen muss die meisten Touristen fahren nachdem sie den Sonnenaufgang gesehen haben nochmal in ihr Hotel zurück und Frühstücken dort in Ruhe. Das ist allerdings totaler Quatsch denn vor Ort kann man auch frühstücken. Das haben wir dann auch gemacht.

Hier als kleiner Tipp am Rande falls ihr auch mal da sein solltet, die Hitze ist hier sehr schwer und die Feuchtigkeit kann einen umwerfen, deswegen nehmt euch Dextro mit um morgens vor dem Frühstück nicht umzukippen.

Nach dem Frühstück haben wir dann gestartet mit der richtigen Tour. Der Gebäude Komplex wurde innerhalb von 37 Jahren errichtet und war erst hinduistisch geprägt, später buddhistisch und anschließend wurde es zum Niemandsland.

Angkor Wat ist vielleicht der berühmteste von denen, die wir gesehen haben aber es gibt noch 2 andere die wir auch mit besichtigt haben.

Ta Prohm

Hat tatsächlich auch Berühmtheit erlangt und zwar durch den Film „Tomb Raider“ mit Angelina Jolie. Ich muss zugeben ich habe den Film nie gesehen, wenn diese Reise vorbei ist werde ich ihn mir auf jeden Fall ansehen. Alleine schon wegen der Kulisse. Was mich beeindruckt hat, ist wie der Dschungel den Tempel wieder zurück gewonnen hat. Quer über das Gemäuer wachsen Bäume, und es macht einen sehr verwunschenen Eindruck.

Angkor Thom

Von dieser Tempelanlage hatte ich vorher noch nie im Leben was gehört, aber sie hat mir am besten gefallen! Das besondere hier ist, dass in den einzelnen Türmen lächelnde Gesichter drin sind. Jeder Turm hat 4 Gesichter in die einzelnen Himmelsrichtungen gerichtet.  

Dieser Tempel war im Vergleich mit den anderen eher weniger besucht und ich glaube, wenn man hier morgens den Sonnenaufgang sehen würde, wäre es so gut wie leer und man hätte den Tempel für sich.

Nach den ganzen Besichtigungen hatten wir eine kleine Pause und konnten später dann erleben, dass September noch Monsun Zeit ist für Kambodscha. Es hat wirklich geschüttet wie aus Eimern, aber so schnell wie es kam so schnell war es auch wieder vorbei.

Siem Reap ist ebenfalls bekannt für sein reges Nachtleben. Unser Restaurant wo wir am Abend waren, war tatsächlich auch eine Karaoke Bar und nachdem am Anfang natürlich keiner wollte, wollten nach ein paar Bier doch alle singen. Später ging es noch weiter durch die Clubs der Stadt. Man hat aber auch schräge Leute gesehen. Asiatinnen, die aussehen wie 12 und wild am mittanzen sind und etwas korpulentere Inder die sich immer in unseren Tanzkreis drängten.

Minh unser Guide hatte uns vorher eingeschärft, dass wenn wir nach Hause wollen, sollen wir bitte die Adresse von unserem Hotel uns zu mindestens abfotografieren, um das den TukTuk Fahrern zu zeigen. Natürlich hatten wir nicht daran gedacht, wussten aber glücklicherweise wie unser Hotel hieß. Damit ging die Suche nach dem geeigneten Taxi Fahrer los was wirklich eher schwierig war, weil einen sofort alle umringen und sich anbieten man aber nicht so weiß wem man trauen kann. Nachdem wir willkürlich 2 abgewiesen haben, haben wir uns für den 3 der sich traute uns anzusprechen dann gefragt, ob er das Hotel kennt und wir hatten Glück er konnte uns schnell und sicher heim bringen.

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