Ankunft in Malaysia

Jetzt sind es genau schon 10 Tage die ich in Malaysia bin und ich komme nicht hinterher meine Notizen zu der Reise abzutippen. Daher hab ich jetzt beschlossen, dass ich einen kurzen Break mache von der Reise berichte und lieber erstmal erzähle, was hier so in den letzten Tagen passiert ist, damit Ihr auch mal wirklich up to date seid.

[Keine Sorge es werden noch Posts zu der Reise nachfolgen!]

Angekommen bin ich hier am 03.10, was schon erstmal sehr seltsam war, dass ich den Tag vorher mich von meiner Reisefamilie verabschieden musste, die an dem Tag nämlich weiter nach Laos geflogen sind während ich noch eine Nacht länger in Hanoi geblieben bin. Als die anderen weg waren und mein Rucksack dann da alleine in der Ecke stand, war ich wirklich traurig.

Voll bepackt

Am 03.10 ging es früh morgens also zum Flughafen, und natürlich war ich sehr aufgeregt weshalb ich vor dem Wecker wach war und auch schon etwas früher fertig war. Ich sollte eigentlich von dem Shuttle um 6 Uhr abgeholt werden. Abfahrbereit war ich aber schon um 05:40 also bin ich schon runter zur Rezeption, wo ich den Rezeptionisten, und den Küchenjungen beide schlafenden auf den Sofas vorfand. Etwas verwirrt bin ich dann wieder nach oben und hab noch mal 15 Minuten im Zimmer gewartet bis ich nochmal einen Versuch gewagt habe nach unten zu gehen. Dieses Mal hatte ich dann Erfolg, der Küchenjunge war schon dabei mein Take-away Frühstück zu zubereiten und der Rezeptionist, hatte schon den PC hochgefahren.

Nach einer flotten Fahrt war ich dann auch schon am Flughafen und natürlich war ich vor allem darauf gespannt, was mein Rucksack wiegen würde. Ehrlich gesagt kommt er mir mittlerweile leichter vor, was nicht sein kann, aber wahrscheinlich gewöhnt man sich einfach an das Gewicht. Tatsächlich hatte der Rucksack 21 Kilo… aber der liebe Mann am Schalter hat noch nicht mals mit der Miene gezuckt und mich durchgewunken.

Im Flieger selber hatte ich ziemliches Glück denn ich hatte sogar eine ganze Reihe für mich alleine und konnte mich lang hinlegen und ein wenig schlafen. Als wir dann in den Landeanflug gingen schoss das Adrenalin natürlich hoch. Auch wenn mir meine zukünftige Uni eine Karte des Flughafens gegeben hatte, war ich trotzdem nicht so sicher, ob ich dass auch so finden würde wie es beschrieben war. Und vor allem hatte ich Sorge wie ich Mr. Siva finden sollte. Mr. Siva ist der Herr der mich abholen sollte vom Flughafen, und interessanterweise ist es hier möglich, bei Beginn eines Auslandssemester, dass Mr. Siva einen sogar noch vor der Immigration abholt und den Immigration-Prozess in einer gesonderten Linie mit einem zusammen macht. Tatsächlich hatte ich schneller Mr. Siva gefunden als ich mich ins WiFi des Flughafens einwählen konnte. Die Immigration war dadurch innerhalb von 2 Minuten erledigt und schon wartet wir am Gepäckschalter auf meinen Rucksack. Als der Rucksack dann endlich doch mal kam, wollte Mr. Siva(ein großer sehr schlaksiger Mann) meinen Rucksack für mich vom Band nehmen, schaffte es aber dann doch nicht durch das schwere Gewicht wo drüber er nachher auch sehr lachte, als ich den Rucksack dann hochhievte. Bevor man den Flughafen aber verlassen kann, muss man allerdings noch durch einen Bereich hindurch wo das Gepäck zusätzlich durchleuchtet wird. Auch hier konnten wir durch einen schnelleren Weg gehen und wurden dann kurz von einem Security Mann gefragt, ob ich Studentin sei, was Siva bejahte und dadurch konnten wir sogar noch einen kürzeren Weg wählen und uns den Scan sparen. Mr. Siva meinte in den 5 Jahren in den er jährlich ca. 100 Studenten abholt, wäre ihm das noch nie passiert. Ich scheine sehr vertrauenswürdig auszusehen.

Dann traf ich auf 2 andere Studenten die ebenfalls genau an diesem Tag abgeholt wurden. Einmal traf ich auf Alexander, tatsächlich ein 2. Deutscher, der aber in Regensburg studiert und auf Yi Tsen, die aus Taiwan kommt und sich direkt als Susan vorstellte, um es uns einfacher zu machen.

Auf der Fahrt von dem Flughafen nach Kampar (der Stadt wo ich nun studiere), ist nicht viel passiert aber ich war trotzdem zu aufgeregt um zu schlafen. Nach 2,5 Stunden kamen wir dann an unserem Haus direkt gegenüber des West-Lake an. Vor unserem Haus standen schon unsere Buddies, die uns begrüßten und sich vorstellten. Dann wurden uns unsere Zimmer gezeigt. Mein Zimmer recht groß, ich hab ein eigenes Bad und einen Balkon mit Blick auf den West-Lake und den Park davor, also wunderschöne Aussicht! Das wichtigste von allem: eine funktionierende Klimaanlage, die braucht man aber auch bei diesem Klima.

Nachdem wir etwas Zeit hatten alles zum einsortieren, sind wir mit unseren Buddies direkt erstmal zum nächsten Supermarkt und konnten Lebensmittel einkaufen, was natürlich irgendwie in der Eile dann doch sehr kompliziert ist vor allem wenn man auf die schnelle wie immer nichts findet. Aber es gab frisches Obst in Hülle und Fülle und Haferflocken hab ich auch gefunden.

Anschließend sind wir, die Buddies und anderen Austauschstudenten, die schon vor uns angekommen sind, zusammen essen gegangen. Wir haben typisch malaysisch Nasi Lemag probiert und es war unglaublich scharf, aber sehr lecker auch.

Unter dem Ei versteckt sich noch Reis und Hühnchen

Abschließend sind wir alle zusammen zu einem Lichterpark hier gefahren, der mit ein paar Werfbuden undeinem Geisterhaus auch irgendwie etwas von einer kleinen Kirmes hatte.

Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: