Gua Tempurung

Die Gua Tempurung Hoehlen sind nur ca. 12 km von Kampar entfernt, und waren eigentlich vor Wochen schon auf unserem Besichtigungsplan, aber da wir damals zeitlich zu spaet dran waren haben wir es verpasst dort mal reinzuschauen. Als wir durch eine Zwischenpruefung, die auf einem Samstag lag, gezwungen waren in Kampar zu bleiben, nutzten wir den Sonntag dann um endlich die Gua Tempurung Caves zu besichtigen. Die Hoehle ist die groesste natuerliche Kalksteinhoehle in Malaysia und ungefaehr 1,5 km lang.

Tempurung Crew – das seltsame Schnipszeichen was wir mit den Haenden formen ist uebrigens ein kleines Herz.

Ich war noch nie in einer Hoehle wo man so viele Treppen steigen musste. Vielleicht kann man das auf den Bildern erkenne es waren wirklich viele und teilweise auch echt steil hoch, also war damit das Sportprogramm fuer den Tag schon mal erledigt.

Wie ihr auf dem Bild sehen koennt waren wir 5 Leute. Da wir selber kein Auto zur Verfuegung haben rufen wir hier meistens ein „Grab“, das ist sowas aehnliches wie Uber nur fuer Asien (Also eine Art Taxi-Dienst). Das war auf dem Hinweg kein Problem, wir haben 2 Taxis gerufen, die kamen auch recht flott und brachten uns zur 12 km entfernten Hoehle. So, was wir allerdings nicht bedacht hatten war dass die Hoehle im Nichts eigentlich ist und daher die Chancen dort ein Grab zu bekommen (die Fahrer muessen die Fahrt nicht annehmen wenn sie nicht wollen) eher gering sind. Um es mit besseren Worten zu sagen sie sind gleich null. Das wurde uns bewusst nachdem wir die erste Stunde vergeblich gewartet hatten. Also entschieden wir zur naechsten staerker befahrenen Strasse zu gehen, weil dort auch eine Bushaltestelle war. Der Fussweg von 2,5 km war eigentlich nicht sehr weit, nur bei 33 Grad meist in der prallen Sonne, kommt er einem dann doch sehr weit vor.

Als wir endlich die Haltestelle dann erreichten, waren wir uns dank Google sicher dass der naechste Bus in 10 Minuten kommt. Ja auf Google ist leider nicht immer verlass. Eigentlich sollte in der Stunde die wir dort standen 2 Busse kommen, es kam natuerlich keiner. Wir konnten zwar einen Bekannten aus Kampar finden, der vier von uns haette nachhause bringen koennen, aber der wollte nicht zwei mal fahren und wir waren ja zu 5. Also standen wir weiter in der Sonne, denn wenn man sich in den Schatten stellte wurde man von Moskitos gebissen. Also standen wir in der prallen Mittagssonne und hofften darauf dass ein Grab uns endlich „annehmen“ wuerde.

Das geschah natuerlich nicht. Stattdessen passierte etwas besseres. Ein Schwarzer Gelaendewagen hielt neben uns an. Nadia war unsere Rettung. Sie hatte das Auto zwar eigentlich voll mit Einkaeufen ihren 3 Kindern und noch einer Bekannten, hat aber Platz geschaffen und schon mal Naoko und mich mitgenommen. Die Jungs konnten dann den Bekannten anrufen und mit ihm dann nachhause fahren. Nadia meinte ganz entspannt ihr waere das frueher auch schon mal passiert, von daher wuesste sie genau wie das ist wenn man da steht und nicht zurueck kommt. Sie brachte uns heim und wir tauschten nochmal Nummern aus, denn wenn ich das naechste Mal in Kuala Lumpur bin, werde ich sie definitiv auf einen Kaffee einladen um mich zu bedanken!

Der Abendhimmel an diesem Tag
(fotografiert vom Balkon)

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