Sanur

Ja der lag quasi direkt vor unserem Zimmer.

Eigentlich hatten wir gar nicht geplant nach Sanur zu fahren. Wir hatten eigentlich geplant die ersten beiden Nächte in der Nähe von Changgu zu machen, dem Surfer Hotspot. In irgendeinem der vielen Reiseblogs hatte ich von Homestay.com gelesen, wo man direkt bei Einheimischen sich ein Zimmer mieten kann, also ähnliches System wie Airbnb. Da drüber haben wir dann das Haus von Marco gefunden, ein Schweizer der sich jetzt nach Bali abgesetzt hat und dort ein wunderschönes Haus gemietet hat. Vorteil hier war dann dass Sanur nur eine halbe stunde von dem Flughafen weg war und wir dann nicht mehr so lange warten mussten.

Auch wenn wir uns den Wecker gestellt haben, haben wir doch kräftig direkt verschlafen. Konnten dann aber mit Marco einen Wagen mieten und er hat uns die Gegend gezeigt so dass wir eigentlich schon die schönsten Spots im Süden gesehen haben.

Wir sind nach Changgu selber gefahren, was wirklich eine Art Hipster – Hotspot ist mit vielen kleinen Restaurants, Bars und Cafes. Direkt am Strand kann man aber trotzdem immer noch für 25k IDR essen, was umgerechnet ca. 1,70 ist.

Übrigens das dort im Sand liegt ist nicht Müll, sondern dass sind Opfergaben. Die liegen wirklich überall und man muss wirklich aufpassen das man sie nicht zertrampelt.

Von dort sind wir noch weiter in einen Affentempel Alas Kedaton in Kediri gefahren der eher unbekannt ist im Vergleich mit dem berühmten Monkey Forest in Ubud. Ich würde auch absolut empfehlen dort hin zu fahren, denn die Affen sind viel entspannter und ruhiger, da auch deutlich weniger Touristen dort hinfahren.

Von dort sind wir nochmal weiter zur perfekten Sonnenuntergang Zeit zu Tanah Lot, einem berühmten Tempelinsel. Das war dann auch der erste Moment wo wir dachten, oh Gott ist es voll hier. Was vermutlich aber normal ist, denn es ist eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und gerade zum Sonnenuntergang ist es traumhaftschön. Um den Massen zu entkommen sind wir oben zu den Terassen gegangen von dort hatte man einen perfekten Ausblick und wir konnten in erster Reihe direkt an der Klippe sitzen und eine eiskalte Cola trinken und den schönen Sonnenuntergang beobachten. 

Um weiter nach Amed zu kommen haben wir am nächsten Tag uns einfach ein Grab (Taxi) bestellt was uns für umgerechnet 28 EUR gekostet hat für eine Strecke von 2,5 Stunden. Eigentlich wollten wir um 10 Uhr spätestens das Taxi rufen, aber beim packen der Sachen viel auf, dass mein Pass irgendwie fehlte. Wir haben komplett die Rucksäcke also ausgeleert und überall gesucht aber der Pass war unauffindbar. Irgendwann meinte ich zu Lea sie sollte ruhig schon mal runter in die Küche gehen sich etwas zu essen machen, ich würde nochmal meinen Rucksack erneut auf links drehen. Das tat Lea dann auch und entdeckte dann aber dass mein Pass noch im Kopierer lag, den für den „Check-in“ bei Marco mussten wir die Pässe am ersten Abend abgeben, damit er sie kopieren konnte. Wir waren auch eigentlich sicher dass wir dann beide Pässe zurück bekommen hatten aber dem war nicht so. Etwas verspätet aber absolut erleichtert machten wir uns anschließend auf den Weg nach Amed.

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